Energieeffizient Sanieren
Energetische Sanierung wird bezahlbar
Wer sein Haus energieeffizient saniert, spart nicht nur laufende Kosten. Mit KfW-Zuschüssen und Förderkrediten rechnet sich die Investition noch schneller.
Ständig steigende Energiekosten – Wilhelm Sandmann lassen sie kalt. Sein Haus aus dem Jahr 1935 benötigt kaum noch Brennstoff. Der Diplom-Ingenieur aus Hannover hat es umfassend modernisiert: Dickere Fensterscheiben, eine zusätzliche Dämmung der Außenwände sowie ein neues Dach sorgen für eine dichte Gebäudehülle. Und die Öl-Brennwertheizung spart Energie, indem sie die Kondensationswärme des Wasserdampfs im Abgas für Heizzwecke nutzt.
Das alles war nicht billig. Rund 60.000 Euro hat Sandmann aus eigener Kraft in die Umbaumaßnahmen investiert. Und trotzdem hat er kräftig gespart: Dank der Umbauten unterschreitet sein Altbau inzwischen selbst das Energieniveau eines vergleichbaren Neubaus deutlich. So konnte er die Betriebskosten seines Hauses deutlich senken. Und die KfW hat das gute Ergebnis zusätzlich honoriert: Mit einem satten Investitionskostenzuschuss, der Sandmanns Haussanierung noch rentabler gemacht hat.
Gute Rendite
Knapp ein Fünftel der Investitionskosten für Energiesparmaßnahmen an Häusern oder Wohnungen – bis zu 13.125 Euro – schießt die KfW zu. Sandmann konnte diesen Zuschuss bei seinem Modernisierungsvorhaben gut gebrauchen. Schließlich sollte es nicht zum Selbstzweck werden. „Vor der Sanierung habe ich mir überlegt, welche Rendite ich mit welcher Art der Geldanlage erzielen kann“, sagt er. Dank des Zuschusses sei die Investition in seinen Altbau sehr attraktiv geworden. Sandmann war es wichtig, die Energiebilanz seines Hauses langfristig und nachhaltig zu verbessern. Deshalb hat er sämtliche Arbeiten fachgerecht von Handwerkern ausführen lassen. „Mit Ausnahme der Schmutzarbeiten, wie etwa Putz abschlagen“, sagt er.
Tipps vom Energieberater
Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, engagierte Sandmann zudem einen Energieberater, der ihn bei der Planung und der Durchführung der Haussanierung unterstützt hat. Auch dafür gab es einen Zuschuss aus KfW-Mitteln. Die Förderbank übernimmt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungskosten bis zu einem Höchstbetrag von 2.000 Euro pro Antragsteller und Investitionsvorhaben. Ein willkommener Zuschuss, der die Rendite von Sandmanns Umbau weiter gesteigert hat.
