Home → Förderpraxis → Energie sparen zu Hause → Energieberatung hilft Sparen

Anpassen

Schriftgröße

Zuschüsse für Beratung

Energieberatung hilft Sparen

Rolf Boesch berät seine Kunden als Energieberater nicht nur, wie sie den Energieverbrauch ihres Hauses verringern, sondern auch, wie sie Beratung und Sanierung günstig finanzieren.

Portrait des Energieberaters Rolf Boesch; Foto: www.die-eberater.deRolf Boesch findet immer etwas – um es anschließend zu verbessern. Der Diplom-Bauingenieur deckt als Energieberater bei Wohnhäusern Schwachstellen auf, an denen Wärme ungenutzt nach draußen entweicht. Zwischen 30 und 50 Häuser bringt er im Großraum Düsseldorf so jährlich auf Vordermann – von der Villa Baujahr 1890, über große Mehrfamilienhäuser aus den 60er Jahren bis zum Reihenhaus Baujahr 1995.

Kosten und Nutzen im Blick

Am Anfang steht immer ein Besuch des Energieberaters vor Ort. Etwa 2,5 Stunden benötigt Boesch, um alle erforderlichen Daten wie Anzahl und Größe der Fenster, Beschaffenheit der Außenwände sowie Alter und Leistung der Heizungsanlage aufzunehmen. Danach folgt Schreibtischarbeit. Am Computer berechnet der 34-Jährige den Energiebedarf, der nötig ist, um das Haus – unabhängig von den Gewohnheiten der Nutzer – auf 20 Grad zu heizen. Das Ergebnis sind Verbesserungsmaßnahmen, die er in einem abschließenden Gespräch mit den Kunden diskutiert. „Dabei gehen wir durch, welcher Vorschlag wie viel kostet und wann sich die Investition amortisiert hat.“

Isolierung geht vor

Der erste Schritt sei meist die Sanierung der Gebäudehülle. „Danach kommt die Anlagentechnik. Denn eine Holzpelletheizung oder eine Wärmepumpe wäre in einem schlecht isolierten Haus absolut unwirtschaftlich.“ In einem gut gedämmten Haus hingegen kann die Heizung mehrere Nummern kleiner ausfallen – und der Kunde schon bei der Anschaffung wieder einige hundert Euro sparen.

Doch Boesch erklärt seinen Kunden nicht nur, welche Maßnahmen in welcher Kombination wirtschaftlich und sinnvoll sind. Er hilft ihnen auch beim Papierkram, stellt Anträge für Finanzierungen und Zuschüsse. „Die meisten Kunden nehmen den Beratungszuschuss des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch“, sagt er. Immerhin 300 Euro schießt das BAFA zu den Kosten einer Vor- Ort-Energieberatung für Ein- und Zweifamilienhäuser zu. Aber auch andere Möglichkeiten wie die Programme der KfW oder des Landes NRW kennt der Experte, sodass auch hier gilt: Rolf Boesch findet immer etwas.

Mehr zum Thema

Tipp

Zuschuss für Energieberatung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Energieberatungen mit attraktiven Zuschüssen. 300 Euro gibt es für Ein- und Zweifamilienhäuser. Gibt der Berater außerdem Tipps zum Stromsparen, zahlt das BAFA einen Bonus von 50 Euro. Thermografische Untersuchungen und Luftdichtigkeitsmessungen werden jeweils mit weiteren 100 Euro bezuschusst. Insgesamt kann sich der Förderbetrag auf mehr als 500 Euro summieren.

Zuschüsse zu einer Energieberatung für Wohngebäude können allerdings nur vom BAFA zugelassene Energieberater beantragen. Infrage kommen Ingenieure und Architekten sowie von den Handwerkskammern geprüfte Gebäudeenergieberater. Qualifizierte Berater in Ihrer Nähe finden Sie beim BAFA.

Tipp

Zuschuss zur Baubegleitung

Sie sind Besitzer eines Ein- oder Zweifamilienhauses und möchten Ihre Immobilie mit Mitteln aus dem Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren"  auf  das energetische Niveau eines Neubaus  bringen? Dann können Sie - ergänzend zu den günstigen Krediten bei der KfW - einen Zuschuss für die Baubegleitung durch einen Energieberater beantragen, der Ihnen dabei hilft, das optimale Sanierungskonzept zu ermitteln. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungskosten, höchstens jedoch 2.000 Euro pro Vorhaben. [Mehr dazu lesen]

Mehr zum Thema

KfW-Effizienzhaus

Logo Effizienzhaus 85

Das Label KfW-Effizienzhaus zeichnet Häuser mit geringem Energieverbrauch aus. Die dazugehörige Zahl gibt an, wie viel Energie ein Haus verbraucht – prozentual gemessen am Niveau eines in der Energieeinsparverordnung (EnEV) definierten Neubaus. Ein KfW-Effizienzhaus 85 benötigt dementsprechend nur 85 Prozent der Energie eines vergleichbaren Neubaus. Ein Effizienzhaus 100 benötigt genauso viel Energie wie ein neues Haus – für einen sanierten Altbau ist das immer noch ein sehr guter Wert.

Insgesamt bietet die KfW im Programm Energieeffizient Sanieren Förderungen für die Effizienzhaus-Standards 55, 70, 85, 100 und 115.

 

Der Weg zum Förderkredit

Audiografik, die erklärt, wie das Hausbankprinzip der KfW funktioniert

Die KfW vergibt ihre Förderkredite in Zusammenarbeit mit anderen Banken. Erfahren Sie hier, wie das Hausbankprinzip funktioniert. [Audiografik anschauen]

Service

Persönliche Beratung

Sie haben Fragen zu den Förderbedingungen für energetische Sanierungsmaßnahmen oder zu den wohnwirtschaftlichen Programmen der KfW Privatkundenbank? Dann rufen Sie uns an! Unsere Beraterinnen und Berater im KfW-Infocenter helfen Ihnen gerne weiter.


Newsletter Bauen, Wohnen, Energie sparen

Aktuelle Informationen über unsere Angebote aus den Bereichen Bauen, Wohnen und Energie sparen finden Sie im Newsletter der KfW Privatkundenbank. Einfach hier abonnieren – ganz bequem, ohne Verpflichtungen und selbstverständlich kostenfrei!

Tools

Förderberater „Bauen, Wohnen, Energiesparen“

Sie möchten eine Wohnimmobilie kaufen, bauen oder modernisieren? Oder Sie wollen Ihr Haus energetisch sanieren? Oder Sie möchten einfach nur wissen, wie sich dabei die Förderbedingungen für Privatpersonen, Unternehmer oder Freiberufler unterscheiden? Dann nutzen Sie doch einfach den Online-Förderberater der KfW Privatkundenbank – und nach wenigen Mausklicks wissen Sie, welche KfW-Programme Ihnen für eine günstige Finanzierung Ihres Vorhabens zur Verfügung stehen!

 
Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System