Beratungsangebote der KfW
Passgenaues Angebot
Ob Unternehmensgründer oder Student, Kämmerer oder Wirtschaftsförderer – für jede ihrer Kundengruppen stellt die KfW die richtige Beratung zur Verfügung.
Das KfW-Infocenter
Eine wichtige Anlaufstelle für Fragen an die KfW ist das Infocenter. Hier gibt es konkrete Hilfe – auf eine kurze Erstanfrage ebenso wie bei Interesse an einem speziellen Programm. Das Besondere: Für jedes Fachgebiet gibt es eine eigene Telefonnummer, unter der Berater zu erreichen sind, die sich mit der spezifischen Anfrage des Kunden auskennen. So garantiert die KfW jedem Anrufer eine kompetente fachliche Beratung, egal, ob Student, Unternehmer, Hausbauer oder Stadtkämmerer.
Für Unternehmensgründer
Wer ein Unternehmen gründen möchte, hat viele Fragen. Zahlreiche Antworten bietet das Virtuelle Gründerzentrum der KfW im Netz – von der ersten Orientierung bis hin zur konkreten Umsetzung der Gründung. Direkte Unterstützung bietet die KfW zudem mit dem Gründercoaching Deutschland. Dabei finanziert die KfW die Begleitung des jungen Unternehmens durch einen qualifizierten, freien Unternehmensberater. Das Coaching wird durch einen Zuschuss aus Mitteln des europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Gründungen aus der Arbeitslosigkeit erhalten dabei eine noch erhöhte Förderung.
Für sparsame Betriebe
Energiesparen wird auch für Unternehmer immer wichtiger. Oft wissen diese jedoch nicht, wo sie ansetzen sollen. Daher fördert die KfW gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Energieeffizienzberatungen in Unternehmen. Gemeinsam mit einem qualifizierten Berater können die Unternehmer dann Schwachstellen in der Energieverwendung aufspüren und konkrete Maßnahmenpläne zum Energiesparen erarbeiten. Sowohl Initial- wie auch Detailberatungen werden durch Zuschüsse des Bundes unterstützt.
Für Unternehmer in Schwierigkeiten
Geld allein reicht nicht, um eine Krise zu überwinden. Das Beratungsangebot Runder Tisch zielt darauf ab, gemeinsam Wege aus der Krise zu entwickeln. Es richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund einer nicht erwartungsgemäß verlaufenen wirtschaftlichen Entwicklung in Schwierigkeiten geraten sind, obwohl sie gute Marktchancen haben. Gemeinsam mit einem Berater können sie nach einem Ausweg suchen. Dieser erstellt im Auftrag des Unternehmens eine Schwachstellenanalyse und unterbreitet Lösungsvorschläge. Am runden Tisch, der optional auch real bei den Wirtschaftskammern mit allen Beteiligten einberufen werden kann, stimmt der Berater dann das weitere Vorgehen ab. Unternehmen, die dieses Angebot nutzen möchten, müssen dafür nur die Mehrwertsteuer auf das Beraterhonorar sowie die Anfahrtskosten zahlen. Die übrigen Kosten übernimmt die KfW, im Einzelfall auch in Zusammenarbeit mit den Bundesländern. Der Bund hat die Mittel für den runden Tisch für die nächsten beiden Jahre sogar noch aufgestockt. An den runden Tisch kann sich eine Turn Around Beratung anschließen. Erfahrene Berater begleiten die Unternehmer bei der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen und helfen so, die wirtschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wiederherzustellen. Das Beraterhonorar wird durch einen Zuschuss aus Mitteln des europäischen Sozialfonds gefördert, die Turn Around Beratung wird bundesweit angeboten.
Für Multiplikatoren
Auf dem regelmäßig stattfindenden KfW Forum erläutern Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle Themen aus Wirtschafts- und Förderpolitik. Die Teilnehmer erhalten praxisorientiertes Wissen aus erster Hand vor dem Hintergrund neuester Studien und Forschungsergebnisse. So diskutierten auf der letzten Veranstaltung im Juni 150 Berater, Vertreter von Wirtschaftsverbänden und Kammern sowie Banker mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft zum Thema „Finanz- und Wirtschaftskrise – Chance für den Mittelstand?“. Konkretes Handwerkszeug für Berater vermittelt die KfW Akademie. Seit dem Jahr 2000 fanden in dieser Reihe insgesamt 235 Veranstaltungen an 20 Orten in ganz Deutschland statt. Diese drehten sich um die Themenfelder Mittelstand, Wohnungswirtschaft, kommunale Infrastruktur und Umwelt. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 2.000 Teilnehmer 37 Veranstaltungen. Die Schwerpunkte liegen aktuell auf der Energieeffizienzberatung sowie auf der Krisenbewältigung. Interessierte Multiplikatoren können sich im Beraterforum der KfW registrieren und dort die Termine bis Ende 2009 einsehen.
